Allgemeinchirurgie

Nierenarterienverengungen (-stenosen)

Eine Nierenartereinstenose (NAST) ist eine Engstelle im Bereich eines Blutgefäßes, das die Niere versorgt. Eine häufige Folge des Gefäßengpasses ist ein hoher Bluthochdruck (renovaskuläre Hypertonie).  Hinweise auf eine Nierenarterienstenose können hohe Blutdruckwerte bei jungen Frauen, hypertensive Krisen, nicht medikamentös einstellbarer Hypertonus sowie Nierenschwäche sein. Mit Hilfe eines Ultraschalls kann eine Verengung festgestellt werden.

Behandlung:

Mit Hilfe der perkutanen transluminalen Angioplastie (PTA) kann durch Punktion der Arm- oder  Leistenschlagader ein Katheter in das Gefäß vorgeschoben, die Engstelle aufgedehnt und mit einer Gefäßstütze (Stent) beseitigt werden.

Nur in selten Fällen ist die operative Anlage eines Bypasses (Gefäßumleitung) notwendig, welches selbstverständlich auch zu unserem Repertoire zählt. 

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