Zentrum für Herzdiagnostik

Interdisziplinäres Zentrum für Herzdiagnostik – beste Herzmedizin für München

Das Zentrum für Herz-Bildgebung steht für modernste Technik für Herz-Ultraschall, Herz-CT und Herz-MRT und ein exzellent qualifiziertes Ärzteteam: von der Vorsorge (Prävention) bis zur bildgesteuerten minimal-invasiven Therapie.

Das Chirurgische Klinikum München Süd bildet zusammen mit dem Internistischen Klinikum München Süd ein hochmodernes Zentrum mit allen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie. Die Ärzte der beiden Kliniken verfügen über die höchsten Qualifikationsstufen und sind für die Herz-Bildgebung zertifiziert (DGK, DRG, DEGUM Stufe/Level III). Ergeben sich aus einem Befund therapeutische Notwendigkeiten, werden die nächsten Schritte direkt vor Ort mit Spezialisten der Herzmedizin besprochen (Herz- und Gefäßchirurgen der CKMS sowie Kardiologen und Angiologen der IKMS).

Die Leiter des Zentrums

Prof. Dr. med. Sebastian Ley, Chefarzt der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (CKMS und IKMS) und Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Tiemann, Chefarzt Kardiologie (IKMS) sind international renommierte Experten für die bildgebende Diagnostik des Herzens. Prof. Dr. med. Sebastian Ley ist zudem unter anderem Ausbilder für Herz-CT und Herz-MRT. Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Tiemann war vor seiner Tätigkeit in München Professor für Herz-Bildgebung am Universitätsklinikum Münster.

Die Untersuchungsmethoden

Vor jeder Untersuchung steht ein ausführliches Gespräch mit unseren Experten. In besonderen Vorsorgeprogrammen passen wir die diagnostischen Abläufe individuell an die persönliche Situation des Patienten an. Selbstverständlich werden auch gezielt Untersuchungen durchgeführt, zum Beispiel in Vorbereitung einer OP oder für die Weiterbehandlung bei Ihrem Haus- oder Facharzt. Folgende Untersuchungsmethoden bieten wir an:

  • Herz-MRT
  • Herz-CT
  • Herz-Kreislauf-Risikountersuchung
  • Herz-Ultraschall
  • Gefäß-Ultraschall

Herz-MRT: strahlenfreie Herz-Diagnostik

Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) ergänzt die Herzdiagnostik in idealer Weise. Die Herz-MRT gilt derzeit als das Referenzverfahren in der Herzdiagnostik und macht die genaue Bestimmung von Größe und Funktion der Herzhöhlen möglich. Darüber hinaus sind die Bestimmung der Herzdurchblutung (Myokardperfusion) und auch die Diagnostik einer Herzmuskelentzündung die Domänen der Herz-MRT. Ebenso ist für Patienten mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) Herz-MRT die Methode der Wahl. Die Diagnostik wird von Level III (DRG) zertifizierten Untersuchern durchgeführt, dem höchsten Standard in der MRT-Herzdiagnostik.

Herz-CT: wichtig für die Herzinfarkt- und Schlaganfallvorsorge

Die Computertomographie ist ein modernes Verfahren zur Beurteilung der Herzkranzgefäße (Koronarien). Weiche (Soft-) und harte (Kalk-)Plaques können sehr sicher nachgewiesen werden. Beim Herz-CT werden relevante Engstellen dargestellt und vermessen. Wichtig für die Vorsorge und Vorteil eines Herz-CTs: Auch weiche Plaques, die noch keine Durchblutungsstörung verursachen, können gefunden werden. Solche Plaques entgehen üblicherweise konventionellen Verfahren (z.B. Belastungs-EKG). Besonders in der Herzinfarktvorsorge hat das CT daher eine wichtige Bedeutung. Auch kann das CT zum Beispiel bei atypischen Herzbeschwerden eine Erkrankung sicher ausschließen.

Herz-Kreislauf-Risikountersuchung: individuelle Beratung zur Herz-Vorsorge

Nach dem ausführlichen Vorgespräch und der Bestimmung des individuellen Risikoprofils können unsere Ärzte mit modernster Diagnostik gezielt nach behandelbaren Ursachen suchen und Frühformen oder bereits manifeste Erkrankungen erkennen. Dafür steht neben konventionellen Untersuchungsverfahren modernste Bildgebungstechnologie zur Verfügung. Hochauflösender Ultraschall für Herz- und Gefäßdiagnostik im Peter Osypka Herzzentrum (OHZ) des Internistischen Klinikums München Süd, ein 256-Zeilen CT der neusten Generation sowie ein Herz-MRT im Chirurgischen Klinikum München Süd erlauben unseren Ärzten detaillierte Einblicke in das Herz- und Gefäßsystem eines jeden Patienten.

Herz-Ultraschall: schonende Herzdiagnostik in München

Ein Herz-Ultraschall (Echokardiographie) ist heute neben dem EKG das wichtigste Untersuchungsverfahren, um das Herz-Kreislaufsystem zu beurteilen. Dazu zählen Faktoren wie Herzfunktion, Herzklappen und auch die Durchblutung des Herzens. Der Ultraschall ist eine schonende Technik mit der das Herz sehr genau untersucht werden kann. Daher ist das sogenannte Echo ein zentraler Baustein für die Herzdiagnostik. Das Peter Osypka Herzzentrum (OHZ) des Internistischen Klinikums München Süd hält modernste 3D-Echokardiographie-Geräte vor und die Ärzte verfügen über die höchste Untersucherqualifikation (DEGUM Stufe III).

Gefäß-Ultraschall: Früherkennung der Arteriosklerose

Hochauflösende Diagnostik mittels Gefäß-Ultraschall erlaubt, selbst Frühformen der Arteriosklerose zu erkennen. Die Bestimmung der sogenannten Intima Media Dicke (IMT) und der Nachweis von sogenannten weichen Plaques gehört heute zur Abklärung des Herz-Kreislaufrisikos. Halsgefäße eignen sich besonders gut für einen Ultraschall, da sie aufgrund der Lage gut erreichbar sind und zudem tiefe Einblicke in das Gefäßsystem erlauben. Wurden Plaques oder Verkalkungen festgestellt, kann der Behandlungserfolg ebenfalls aufgrund der Lage gut beurteilt werden.