Anästhesie
Im Vordergrund steht insbesondere Ihre Sicherheit aber auch der Komfort, den die heutigen modernen Narkoseverfahren ermöglichen, um den Eingriff für Sie möglichst unbelastend gewährleisten zu können.
In einem Narkosevor- dem sogenannten Prämedikationsgespräch unterhalten Sie sich mit Ihrem Anästhesisten über Ihre spezielle, individuelle Narkoseform, Nüchternheit, ggf. weitergeführte Medikation und Ihre persönlichen Wünsche und Vorlieben an eine Narkose. Eine Risikoaufklärung gehört selbstverständlich dazu.
Für
ambulante Operationen kann dieses Prämedikationsgespräch unter
unserer Telefonnummer
040-689 899 922 terminlich vereinbart werden. Sie können mit unserer Hilfe entscheiden, ob Sie uns vor dem Operationstermin persönlich im Krankenhaus Tabea kennenlernen möchten oder dieses Gespräch telefonisch mit dem Anästhesisten erfolgt, wenn es sich um einen ambulanten Eingriff handelt.
Alle stationären Patienten werden von uns am Vortag der Operation in ihrem Zimmer auf der Station aufgesucht, damit sie in Ruhe über ihre Narkose informiert und aufgeklärt werden können. Auch für die stationären Patienten bieten wir im Tabea präoperativ eine Sprechstunde jeden Mittwoch zwischen 11:00 und 13:00 Uhr und Freitag zwischen 12:00 und 14:00 Uhr an.
Im Krankenhaus Tabea bieten wir sämtliche modernen Narkoseverfahren an. Folgend haben wir Ihnen die häufig angewendeten Standardverfahren aufgeführt:
1. Allgemeinanästhesie
Die Allgemeinanästhesie schaltet Ihr Bewusstsein und Schmerzempfinden im ganzen Körper aus. Sie befinden sich von Anfang bis Ende der Narkose in einem schlafähnlichen Zustand.
Zur Narkose wird meist eine Kombination von Medikamenten eingesetzt. Es handelt sich somit um eine total intravenöse Anästhesie (TIVA). Zur Sicherung der Atemwege kommt entweder eine Kehlkopfmaske (Larynxmaske) oder ein Beatmungsschlauch (Tubus) zum Einsatz.
2. Regionalanästhesie Innerhalb
der Gruppe der Regionalanästhesieverfahren lassen sich folgende
Methoden unterscheiden:
Periduralanästhesie
Spinalanästhesie
Plexusanästhesie Periduralanästhesie/Spinalanästhesie Die
Periduralanästhesie ermöglicht Schmerzfreiheit für alle Eingriffe
unterhalb der Schlüsselbeine an Oberkörper, Bauch, Becken,
Unterleib und den Beinen. Die
Spinalanästhesie eignet sich für alle Eingriffe unterhalb des
Nabels. Bei diesen Verfahren werden die vom Operationsgebiet zum
Rückenmark führenden Nerven betäubt. Dazu wird ein
Betäubungsmittel an einer bestimmten Stelle der Wirbelsäule in den
Rücken, in die Nähe der Nerven, gespritzt. Das Bewusstsein bleibt
erhalten. Selbstverständlich können Sie zusätzlich über die Vene
ein Beruhigungsmedikament erhalten. Plexusanästhesie
/ Nervenblockaden Armplexusanästhesien
sind bei Operationen an den Händen, Unterarmen und Ellenbogen und
vereinzelt auch an Oberarmen und Schulter einsetzbar. Nervenblockaden
kommen bei Operationen an den Knien oder an den Füssen zum Einsatz.
Es besteht auch die Möglichkeit über einen Katheter
Betäubungsmedikament kontinuierlich zu verabreichen. Wir setzen
diese Verfahren häufig in Kombination mit einer Vollnarkose ein.