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Wirbelsäulenerkrankungen

Instabilität der Wirbelsäule

Sehr unterschiedliche Erkrankungen können zu einer Instabilität oder Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule führen. Die häufigsten Formen und ihre Behandlungsmöglichkeiten erläutern wir hier.

Krankheitsbild

Sehr unterschiedliche Erkrankungen können zu einer Instabilität oder Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule führen. Häufige Formen sind:

Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)
Tritt als jugendliche oder verschleißbedingte (degenerative) Form auf. Mit Abstand am häufigsten ist die untere Lendenwirbelsäule betroffen. Durch eine mangelhafte Festigkeit der Verbindung zweier Wirbel kommt es zu einem Abgleiten eines Wirbels über den darunterliegenden. Ein typisches Beispiel ist die Spondylolisthesis L5/S1, die zu einem Gleiten des untersten Lendenwirbels (L5) über das Kreuzbein (Sacrum, S1) nach vorn führt und so Rückenschmerzen, Ischiasschmerzen und neurologischen Funktionsstörungen auslöst.

Fehlstellungen (Skoliose, Kyphose)
Formen der Haltungsstörungen der Wirbelsäule. Skoliosen oder Kyphosen treten angeboren oder erworben auf und bewirken Fehlstellungen (Verkrümmungen) der Wirbelsäule in verschiedenen Raumebenen.
   
Osteochondrose
Ein fortgeschrittener Verschleiß (Degeneration) der Bandscheibe kann zu einer Störung der Wirbelsäulenstabilität führen. Das Ergebnis dieses Prozesses sind Rückenschmerzen mit zunehmender Bewegungseinschränkung.

Postoperative Instabilität
Insbesondere nach mehrfachen Eingriffen an einer Bandscheibe kann sich dort eine Instabilität entwickeln (siehe Osteochondrose). Hierin liegt eine häufige Ursache des sogenannten Postnucleotomiesyndroms.

Traumatische Instabilität
Nach unfall- oder osteoporosebedingten Wirbelbrüchen entstehende Stabilitätsstörung der Wirbelsäule.
   
Entzündliche rheumatische Instabilität
Beim entzündlichen Gelenkrheumatismus (Rheumatoide Arthritis) können erhebliche Instabilitäten der Wirbelsäule entstehen. Besonders häufig sind hiervon die obersten Abschnitte der Halswirbelsäule betroffen. Wegen der Empfindlichkeit der dort liegenden Nervenstrukturen besteht bei solcherlei Erkrankungen fast immer ein OP-Bedarf.

Behandelnde Ärzte

Diese Behandlungen werden von unseren Experten in der Abteilung Wirbelsäulen- und Neurochirurgie durchgeführt.


Dr. med. Christian Möller-Karnick
Chefarzt Wirbelsäulen- und Neurochirurgie
Profil (PDF)



Matthias Wolff
Oberarzt Wirbelsäulen- und Neurochirurgie
Profil (PDF)


 
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