Krankenhaus Tabea GmbH & Co. KG
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Thrombose

Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel in einer der Venen. Dies wird begünstigt durch Schädigungen der Venenwand, Verlangsamung des Blutflusses (Bettruhe) und Störungen in der Blutgerinnung, die meistens angeboren sind. Unterschieden werden Beinvenenthrombosen, die das tiefe Venensystem betreffen und Venenentzündungen, die im Prinzip eine Thrombose im oberflächlichen Venensystem darstellen und wesentlich harmloser sind.

Krankheitsbild

Venenentzündung (Thrombophlebitis)
Die  Thrombophlebitis ist eine Entzündung der oberflächlichen Venen. Sie entsteht meist als Folge einer Krampfadererkrankung, da das Blut hier langsamer fließt und Gefäßverschlüsse bilden kann. Das äußert sich in einem schmerzhaften oberflächlich geröteten und überwärmten Venenstrang. Die Venenentzündung darf nicht mit einer tiefen Beinvenenthrombose verwechselt werden.

Tiefe Beinvenenthrombose
Bei der tiefen Beinvenenthrombose oder auch Phlebothrombose kommt es zur Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) in einer tief gelegenen Vene. Dadurch wird das Gefäß teils oder vollständig verschlossen. Typischerweise kommt es zu einer starken und schmerzhaften Schwellung des betroffenen Beines. Als akute Komplikation können sich eine Lungenembolie oder als späte Komplikation ein postthrombotisches Syndrom entwickeln.

Postthrombotisches Syndrom (PTS)
Nach einer tiefen Beinvenenthrombose organisiert und rekanalisiert der Körper das Gerinnsel im Bereich der tiefen Vene mehr oder weniger gut. Dieser Reparaturprozess führt zu einer unwiderruflichen Zerstörung der tiefen Venenklappen. Dadurch kann die Vene das Blut nicht funktionsgemäß herzwärts treiben und es kommt zum Rückstau des Blutes und in der Folge zu einer Minderversorgung der Haut aufgrund der venösen Stauung. Die Ausbildung von Ekzemen, bräunlichen Pigmentierungen oder einer Sklerose (Verhärtung) der Haut und Unterhaut sind mögliche Folgen. Im Laufe der Jahre kann dies bis zu einem offenen Bein (Ulcus cruris) fortschreiten. Diesen Symptomkomplex bezeichnet man als Postthrombotisches Syndrom.

Behandelnde Ärzte

Diese Behandlungen werden von unseren Experten für Venenchirurgie durchgeführt:


Dr. med. Guido Bruning
Chefarzt im Zentrum für Venen- und Dermatochirurgie

Profil (PDF)



Dr. med. Harald Salzbrunn
Chefarzt im Zentrum für Venen- und Dermatochirurgie

Profil (PDF)



Dr. med. Christiane Kretschmer
Oberärztin

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