Seit Januar 2026 sind das St. Josefskrankenhaus Freiburg und das Loretto-Krankenhaus Freiburg Teil des städtischen Mehrwegsystems. In unseren Cafeterien wurden Mitte Januar die ersten Mehrwegbecher ausgegeben. Ziel ist es, vermeidbaren Abfall konsequent zu reduzieren und unseren Gästen eine attraktive Alternative zur Einwegverpackung anzubieten.
Deutlicher Rückgang bei Einwegverpackungen
Wie die Badische Zeitung berichtet, zeigen die ersten Wochen bereits eine klare Entwicklung:
- Am Loretto-Krankenhaus sank der Anteil von Einwegverpackungen von Januar auf Februar um 38 Prozent.
- Am St. Josefskrankenhaus wurde im gleichen Zeitraum sogar ein Rückgang von 49 Prozent verzeichnet.
Diese Zahlen bestätigen, dass nachhaltige Angebote angenommen werden – insbesondere, wenn sie unkompliziert nutzbar sind und wirtschaftlich attraktive Rahmenbedingungen bieten.
Teil eines stadtweiten Pilotprojekts
Freiburg ist die erste Stadt in Deutschland, die einen lokalen Mehrwegverbund dieser Art aufbaut. Das System kombiniert ein flächendeckendes Rückgabenetz mit der seit 1. Januar geltenden Verpackungssteuer. Kundinnen und Kunden können Mehrwegbecher gegen Pfand nutzen und standortunabhängig zurückgeben.
Der gesamte Kreislauf – Abholung, zentrale Reinigung, Sortierung und Wiederverteilung – wird über den Verbund organisiert. Ergänzend unterstützt eine Web-App die Suche nach Rückgabestellen.
Unser Beitrag zur Abfallvermeidung
Für uns steht die ökologische Verantwortung im Mittelpunkt. Als Krankenhäuser mit hoher Besucherfrequenz sehen wir uns in einer besonderen Rolle, nachhaltige Strukturen aktiv mitzugestalten. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass dieser Weg Wirkung entfaltet.
Wir freuen uns, Teil dieses Pilotprojekts zu sein, und danken allen Gästen, Mitarbeitenden und Partnern, die den Mehrwegverbund im Alltag mittragen.
Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe vom 28. Februar 2026 in der Badischen Zeitung.
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